Auswandern

zuerst denken:
So mancher Urlauber, der sich in das Land, oder in eine Tochter des Landes verliebt hat, spielt mit dem Gedanken in Deutschland alles aufzugeben, nach Thailand auszuwandern und dort mit wenig Arbeit ein schönes Leben zu haben. Er muss sich aber dabei darüber klar sein, dass ein Farang, der hier in Thailand als "Exot" leben will, mindestens zwei Dinge braucht. Zum einen eine gesicherte finanzielle Grundlage (Kapital oder Rente) und zum anderen die Bereitschaft die Thai-Mentalität zu akzeptieren. Wer das eine nicht hat, oder das anderen nicht bereit ist zu tun, bleibt besser in Deutschland. Wer meint es genügt, wenn das Geld für das Ticket und die ersten paar Wochen, um zunächst mal hier Fuss zu fassen ausreicht, der sollte diesen Traum schnell wieder vergessen, bevor er die Anzahl der gestrandeten Existenzen vergrössert, die hier an den Bars rumhängen und versuchen sich durch Ausnehmen gutgläubiger oder mitleidiger Landsleute über Wasser zu halten. Oder aber er sollte in Pattaya bleiben, sich dort mit seinem mitgebrachten Geld amüsieren, und wenn es aufgebraucht ist wieder nach Hause fahren.
In Thailand eine gesicherte finanzielle Grundlage haben, bedeutet man muss sie mitbringen. Wenn jemand hier als Spezialist in einer Thai- oder Farangfirma eine Anstellung findet, mag er genug für seinen Lebensunterhalt verdienen. Wer aber selbständig ein Geschäft aufmachen will, der braucht schon einiges Kapital, und das Geschäft wird in der Regel auf den Namen seiner Frau laufen. Das heisst in der Konsequenz, wenn die Frau wegläuft, dann ist auch das Geschäft im Eimer und das Geld weg.
Aber auch wenn die finanzielle Grundlage vorhanden ist, und man sich auf seine Frau verlassen kann, so ist es, um hier geschäftlich Erfolg zu haben, erforderlich hart zu arbeiten und sich einzusetzen. Wer in Deutschland nicht seinen Mann steht, mit sich selbst, seiner Umwelt, seinem Beruf, mit den Gesetzen und Vorschriften nicht klarkommt, und meint durch Weglaufen seine Probleme lösen zu können, der sollte den Gedanken nach Thailand auszuwandern schnell wieder vergessen.
Die Aussteigertypen die man hier als angeblich erfolgreiche Barbesitzer antreffen kann, entpuppen sich oft als großmäulige Pleitegeier, deren einziges Bemühen ist, ihren Blutalkoholspiegel nicht unter 2 Promille absinken zu lassen, und deren einziges Interesse es ist, einen gut betuchten Landsmann mit viel Vertrauen und Naivität finden, um diesen dann einen Anteil am eigenen erfolgreichen Unternehmen zu verkaufen.
Die Idee sich mit seinem Geld an einer Bar zu beteiligen, ist aber so ziemlich der sicherste Weg, sein Geld zu verlieren. Der Farang, der als Tourist nach Pattaya oder Phuket kommt, und sich dann überreden lässt sein Geld als Partner in einer Bar zu investieren, weil er der Meinung ist, dass mit seiner Beteiligung nicht nur Geld zu verdienen ist, sondern er sich im Urlaub auch noch billig besaufen kann, der wird über kurz oder lang merken, dass er die Besäufnis in seinem Urlaub wesentlich billiger haben kann, wenn er seinen Anteil schnell wieder verkauft, und zum Trinken in eine andere Bar geht.
Auch der Farang, der seit jahren in Thailand lebt, die Sprache einiger masen fliessend sprechen kann und beruflich kompetent ist, wird hier auf die Dauer keinen Erfolg haben, wenn er nicht in der Lage ist, seine finanziellen und beruflichen Fähigkeiten den thailändischen Gegebenheiten anzupassen, insbesondere bei allen seinen Handlungen und Planungen die thailändische Mentalität in Rechnung zu stellen.
Untenstehend finden Sie kompetente Hilfe und Informationen 
zum Thema Auswandern nach Thailand

nützliche Infos bietet auch das Rechtsanwaltbüro;

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